refugees_Pöls - StLVW

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Flüchtlinge helfen die Biodiversität Europas zu bewahren und zu entwickeln
Marktgemeinde Pöls-Oberkurzheim
& Stadtgemeinde Knittelfeld
2017-2019

Der Pflegeaufwand in Natura 2000 Gebieten, landesweit priorisierten Lebensräumen ist sehr hoch und kann von regionalen Akteuren kaum bewältigt werden. Neben den Leistungen zum Erhalt und zur Entwicklung von EU- und landesweit geschützten Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten führt das Projekt auch dazu, dass Gemeinden, aber auch weitere Beteiligte mit dem Thema Naturschutz und NATURA 2000 konfrontiert und sensibilisiert werden. Von der Betätigung in der jeweiligen Region ist auch ein hoher sozialer Aspekt hinsichtlich des Themas Integration zu erwarten.
Wie sich bald herausstellte, ist die Organisation ein wesentlicher Teil des Projektes. Vom Transport der Geräte, der mitunter nicht in einem kleinen PKW erfolgen kann, über Hin– und Rücktransport der Personen zu den Einsatzorten bis hin zur Wartung des Werkzeuges oder auch der Beschaffung warmer Kleidung reicht die Palette. Von nahegelegen Wohnorten können manche mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, in kalten Jahreszeiten oder bei Regenwetter ist ein Transport jedenfalls erforderlich.
Transport von Gerätschaften durch die Gemeinde oder Bergwacht Pöls, Gemeinde Knittelfeld. Es hat sich während des ersten Jahres gezeigt, dass diese Arbeiten im Hintergrund (Treffpunkte, Transportmöglichkeiten) wesentlich sind.
Die ständig variierende Anzahl verfügbarer Personen gestaltet eine regelmäßige Einteilung bzw. Einarbeitung schwierig. Zudem wurde die Zuverdienstgrenze während des Projektes von € 150,00 auf € 110,00 herabgesetzt, wodurch die Zuteilung zu zeitaufwendigen Projekten oft nicht möglich ist und einen ständigen Personenwechsel mit sich bringt. So waren in St. Peter kurz nach Projektbeginn von ursprünglich rund vierzig Flüchtlingen keine mehr anwesend.
In Pöls reduzierte sich die Zahl von sechzehn auf fünf.  Diese nicht vorhersehbaren Aspekte machten Projektänderungen notwendig.
So war es erfreulicherweise möglich, mit der Stadtgemeinde Knittelfeld zu kooperieren und dort lebende Flüchtlinge in das laufende Projekt zu integrieren.
Insgesamt haben über 50 Personen mitgearbeitet!
Mitwirkende
Steiermärkische Berg- und Naturwacht Landesstelle Graz und OES Pöls, Knittelfeld, Unzmarkt, Caritas Flüchtlingsquartiere Murau-Murtal, Eduard Mayerl, Andreas Odermann, Andreas Stocker, Erid Odermann, Erwin Gmeindl, Erwin Gmeinok, Georg Peinhopf, Johann Edlinger, Johann Schaffer, Josef Steiner, Marianne Steiner, Mohebzada Ghulan Abbas, Reinhold Odermann, Renate Peinhopf, Thomas Peinhopf, Rudolf Peinhopf, Werner Streissnig, Max Tockner und Christine Orda-Dejtzer.
Flüchtlinge
Ahad Hussaini, Ahmadi Rahmat, Akbari Hossein, Ali Zaidi, Behnam Najimi, Ekram Nasiri, Eskandari Farshad, Faiz Alsabagh, Fazl Ahmad Rahimi, Ghulam Nabi Haidary, Hashemi Saber, Hassanzada Mohammad, Hosseini Pour Yazdi, Isahg Nader, Jafari Abbas, Mahamed Mahamed, Mohamdzia Esmatollha, Morad Mohammad Farid, Mousawi Seyed Rasoul, Obaidalla Osmani, Ramazani Sardar, Ramezany Aliasghar, Rezaie Mohammad, Tajik Sharokh, Tajik Mohammad, Yasin Ahmadzai, Zabihullah Azimi, Zazai Nematullah
Danke für euren Einsatz und eure bemerkenswerten Leistungen!
Werkzeug- und Sensen-Seminar
Um mit den Arbeiten beginnen zu können, waren Vorbereitung und Zusammenbau des Werkzeuges erforderlich, aber auch eine Einschulung zur Verwendung der Gerätschaften. Durch die hohe Anzahl an TeilnehmerInnen waren zwei Termine erforderlich. Wenngleich einige der Flüchtlinge auch in ihren Heimatländern aus landwirtschaftlichen Verhältnissen stammen, war es sinnvoll, Geräte wie Sensen an die Körpergröße anzupassen und Sicherheitseinweisungen durchzuführen.
Projektkoordination und fachliche Koordination erfolgte über die Europaschutzgebietsbetreuung bzw. die entsprechenden Ansprechpartner der OES der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht, Caritas sowie MitarbeiterInnen der jeweiligen Gemeinden.
Die Einsatzgebiete - Teilbereiche des FFH-Gebietes Ober- und Mittellauf der Mur mit Puxer Auwald, Puxer Wand und Gulsen, das FFH-Gebiet Pölshof sowie naturkundlich bemerkenswerte Lebensräume außerhalb der NATURA 2000 Gebiete in Pöls bzw. Knittelfeld.
Anschrift

Steirische Landesvogelschutzwarte
Stadlob 215 - 8820 Neumarkt in der Steiermark
0676 86641361   
peter.hochleitner@stmk.gv.at



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