Wiedehopf - NATUR und LAND

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Wiedehopf

Projekte

2015 Stadgemeinde Weiz!
70 BesucherInnen bei der info-Veranstaltung Wiedehopf!

Am Freitag, den 27.3.2015 fand im Johannes Schwarz-Saal in Kunsthaus Weiz eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wiedehopf“ statt. Einem Zugvogel, nun gerade aus seinen Überwinterungsgebieten in Afrika zurückkehrend, der in den letzten Jahrzehnten durch Verlust an geeigneten Lebensräumen in vielen Regionen stark rückgängig ist. Grade rechtzeitig, denn die ersten Wiedehopfe sind in der Steiermark letzte Woche bereits eingetroffen und beginnen bereits mit der Suche nach geeigneten Nistplätzen.
Rund 70 Personen lauschten den Ausführungen von Franz Schlögl von der Berg- und Naturwacht-Ortseinsatzstelle Weiz), Markus Ehrenpaar (Naturschutzbund Steiermark) und dem Europaschutzgebietsbetreuer Peter Hochleitner von der Raabklamm, zu bisherigen Aktivitäten und Erfahrungen aus anderen Gebieten.

23 Nistkästen wurden auch in diesem Jahr wieder von den MitarbeiterInnen der Berg-und Naturwacht Ortseinsatzstelle Weiz angefertigt und an interessierte BesucherInnen weitergegeben.
Das von Naturschutzbund Steiermark unterstützte Projekt befindet sich auch in Ausdehnung. So wurden letzte Woche auch mit der Volksschule Wörtherberg in der Biberburg der önj in Wörth an der Lafnitz bereits Nistkästen für den markanten Vogel gebaut. Auch mit dem bfi Steiermark (Murau) wurde eine Initiative mit Jugendlichen begonnen. 
Angestrebt wird auch eine Vernetzung mit weiteren Aktivitäten zum Thema Wiedehopf, wie im südsteirischen Weinland oder dem südoststeirischen Hügelland. Auch die Berg- und Naturwächter des Bezirkes Hartberg und Voitsberg beteiligen sich an der Verbreitung der Brutplätze durch Anbringung von Nistkästen an Streuobstwiesen.
Anschließend gab es eine Stärkung in Form von regionalen Köstlichkeiten, zur Verfügung gestellt von den Weizer Schafbauern und den Bäckereibetrieben von Weiz.

2015 Volksschule Wörtherberg!
Nistkästen für den Wiedehopf in der Biberburg der önj

Am Freitag, den 22.3.2015 wurde mit der Volksschule Wörtherberg in der wunderschönen Biberburg der önj einen Vormittag lang gebastelt. Brutmöglichkeiten für den Wiedehopf, die im NATURA 2000 Gebiet Lafnitztal aufggestellt werden.
Auch die Sonnenfinsternis konnte an diesem Vormittag beobachtet werden. 
PH 2015

Wiedehopf in Kulm am Zirbitz!
Auf einembeliebten Platz des Wiedehopfs haben wir ihn angetroffen - auf einem Misthaufen, nach Nahrung suchend, überhaupt nicht scheu, ließ er sich von den Fototgrafen nicht stören und durchstöberte in aller Ruhe den vom Stall ausgetragenen Mist. SChon seit Jahren hat Hans Obermayer den Wiedehopf auf seinem Betrieb als Gast. Nun wird er sich bald auff den Weg machen nach Afrika und im nächsten Jahr erwarten ihngemütliche Nistkästen.

Wiedehopf in Kulm am Zirbitz, Foto: P. Hochleitner

Wiedehopf in St. Blasen
Diesen Wiedehopf haben wir am 23. April in St. Blasen vor die Linse bekommen. Wir hoffen er bleibt auch. In St. Lambrecht haben wir nach Sichtungen im Vorjahr Wiedehopf-Nistkästen angebracht. Heinz Schlacher hat dies bewerkstelligt und führt auch die Beobachtungen durch.
Die Nistkästen wurden vom bfi Murau in Kooperation mit der Steirischen Landesvogelschutzwarte angefertigt. Danke! Über dieses Projekt werden wir demnächst berichten.

Wiedehopf in St. Blasen, Foto: P. Hochleitner

Gemeinsam für den Wiedehopf!
Qualitätsmerkmal mit Charme
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Arzberg,  Gutenberg an der Raabklamm, Mitterdorf an der Raab, Mortantsch, Naas und der Stadtgemeinde Weiz, Steiermärkische Berg- und Naturwacht, birdlife Steiermark

Einst weit verbreitet, haben  Pestizide, immer weniger extensive Wiesen und Weiden und der Mangel an alten Obstbäumen seine Bestände dramatisch sinken lassen. Mit diesem Projekt möchten wir dem markanten Vogel wieder Möglichkeiten zum Überleben geben.
In einem ersten Schritt wird der  Bestand in den Gemeinden erhoben und mit der Anbringung von rund 50 Nistkästen möchten wir den Wiedehopf einladen wieder vermehrt in der Region zu brüten.  

FOTO: ARGE Naturschutz, Dietmar Streitmeier

2014 Gutenberg an der Raabklamm!
Toller Auftakt mit rund 180 BesucherInnen!

Zahlreiche Gäste fanden sich am 14. März in der Volksschule in Gutenberg an der Raabklamm ein. Beinahe wäre der Turnsaal zu klein gewesen.  Und das Publikum wurde belohnt.
Nach einem Überblick zum regionalen Projekt und anderen Initiativen durch Peter Hochleitner präsentierten Wolfgang Pegler und Josef Stefan in eindrucksvoller Weise wie der Verein Wagrampur in Niederösterreich die Rückkehr des Wiedehopfs seit 2004 ermöglichte und fördert.

Machen sie sich selbst ein Bild und besuchen sie  den Verein Wagrampur   http://www.wagrampur.at/

Danke auch an die Weizer Schafbauern die uns mit ihren regionalen Köstlichkeiten und Spezialitäten versorgt haben und so zu einem gemütlichen Ausklang beigetragen haben. Besonders die nachhaltig bewirtschafteten Schafweiden könnten für dieses Projekt noch sehr interessant werden. Nistkästen wurden bereits mitgegeben.


Markus Ehrenpaar, das Trio von Wagrampur Wolfgang Pegler, Josef Stefan und Werner Geringer und Peter Hochleitner (v. links nach rechts)

2013 Gelungener Auftakt in Mitterdorf an der Raab

Gut besucht war die Auftaktveranstaltung zum Wiedehopf-Projekt in Mitterdorf bei Weiz. Unter Anwesenheit des Bezirkshauptmannes, HR Rüdiger Taus, dem Bürgermeister von Mitterdorf an der Raab Karl Mauthner
, dem Präsidenten des Naturschutzbundes Univ.-Doz. Dr. Johannes Gepp und dem Geschäftsführer Markus Ehrenpaar, lauschten gut 75 Personen aus der Region den Ausführungen von Peter Hochleitner und Josef Kreimer zum Gemeindeübergreifenden Artenschutzprojekt. In Mitterdorf gehts los, demnächst werden weitere Raabklammgemeinden starten. Jede/r ist aufgerufen mit zu machen.

Schon Tage zuvor wurden von zahlreichen Mitarbeitern rund 50 Nistkästen angefertigt. Die ersten wurden bereits montiert, gerade rechtzeitig, denn der Wiedehopf ist schon da. Trotz noch andauernder Kälte haben die ersten Individuen unsere Region bereits erreicht und schauen sich um geeignete Nistplätze um.

Zum Ausklang gab es eine von
der Gemeinde Mitterdorf an der Raab spendierte und den Orstbäurinnen zubereitete Jause.

Kleine Raabklamm, den Wald neu erleben
Präsentiert wurde auch das von unserem infozentrum gutenberg-raabklamm, unter Franz Schlögl, der Steierm. Berg- und Naturwacht Orsteinsatzstelle Weiz, dem Institu für Naturschutz und dem Naturschutzbund begleitete Projekt der HLW Weiz (Maria Pock, Sabine Schloffer, Stefanie Steinbauer, Sara Mittendrein und Jessica Biber)
Kleine Raabklamm, den Wald neu erleben . Ein schöner Folder zu den Themen Vogelwelt, Spechtbaum, Fledermäuse, Insektenhotels und Waldameisen wurde bereits aufgelegt. Unterstützt wurde die Gruppe von Harald Polt und Walter Leonhartsberger.


Geschäftsführer Markus Ehrenpaar, Präsident des Naturschutzbundes Univ. Doz. Dr. Gepp und Bezirkshauptmann Dr. Rüdiger Taus.


Bausatz für Nistkästen
 Bauplan pdf

Nistkasten für den Wiedehopf -
wenn Sie Interesse haben, wir liefern Ihnen einen Fertigbausatz oder einen bereits zusammengebauten Nistkasten aus Lärchenholz (sägerauh). Nähere Informationen und Anfragen siehe Kontaktanschriften. Nistkästen sollten innen dunkel sein (flämmen etc.)

Auch ihre Beobachtungen zählen!
Helfen sie mit, die Verbreitung des Wiedehopfs im Gebiet fest zu stellen oder beteiligen sie sich an der Nistkastenaktion!
Natürlich ist es von Bedeutung, wenn weitere Vorkommen aus der Steiermark gemeldet werden. Auch wenn sie außerhalb der genannten Gemeinden wohnen, teilen sie uns bitte ihre Beobachtungen zu diesem nützlichen Sympathiträger mit.

Laut Prioritätenliste (Umweltdachverband, o. J.) zählt der Wiedehopf zu 50 bedrohtesten Tierarten.

Sie können ihre Meldungen auch direkt auf
naturbeobachtung eingeben.

Impressum:
Naturschutzbund Steiermark, Herdergasse 3, 8010 Graz.
In Zusammenarbeit mit: infozentrum gutenberg-raabklamm, BirdLife Steiermark, Steiermärkische Berg- und Naturwacht /Ortseinsatzstelle Weiz, ARGE Natur und Land / Steirische Landesvogelschutzwarte.


Kontakt:

Projektleitung vor Ort
Josef Kreimer,
0664/2353979, j.kreimer@gmx.at

Ansprechperson vor Ort
Franz Schlögl
0664/73957280, raabklamm@aon.at

Projektkoordination
Technisches Büro f. Ökologie, Mag. Peter Hochleitner,
Steirische Landesvogelschutzwarte
furtnerteich@gmx.at, 0676/6722244




 
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