Am Schauplatz - NATUR und LAND

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Am Schauplatz

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ARGE natur & land übernimmt Bewirtschaftung des Moorkomplexes
Mit der Gemeindezusammenlegung geht das Doblermoos und die Dobler Lacke zur neuen Gemeinde Neumarkt in der Steiermark. Die Gemeinde hat mit Ende Februar 2015 den Verein mit der entprechende Pflege dieses bedeutenden Moorkomplexes beauftragt.


Doblermoos und Dobler Lacke ...
Rund 12 ha wertvolle Feuchtgebiete wurden durch die ehemalige Gemeinde Kulm am Zirbitz gesichert. 2 ha Fichtenforste auf Moorboden wurden in bewirtschaftetes Grünland und wertvolle Landschaftselemente überführt. Mit der Anlage von 20 Sperren an ehemaligen Entwässerungsgräben wurden die hydrologischen Bedingungen im Moor stabilisiert und neue Gewässerflächen sind entstanden.


Europaweit prämiert vom Europäischen Netzwerk für Ländliche Entwicklung (ENRD) 2014 Best practice Beispiel in der Kategorie Klimaschutz

Österreichweit prämiert beim Netzwerk
Land Kulturlandschaftspreis 2010!

Schenken Sie Natur!

Mit der Aktion "Mein Quadratmeter Vogelrastplatz" können sie einen oder natürlich auch mehrere Quadratmeter Moor sichern und so einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung dieser Landschaft leisten.

Spenden an ARGE natur & land

IBAN AT822081500004359295

BIC STSPAT2Gxxx

"Mein Quadratmeter Vogelrastplatz"


Rufen Sie uns an oder verwenden Sie das Kontaktformular. Entsprechende Unterlagen lassen wir Ihnen gerne zukommen.

Malerische Landschaft - von der Dobler Lacke zum Zirbitzkogel

Bereits von Anfang an entwickelte die Gemeinde Kulm am Zirbitz unter Bgm. Johann Obermayer in Kooperation mit der Steirischen Landesvogelschutzwarte, dem Verein ARGE natur & land sowie MitarbeiterInnen von birdlife Steirmark den Moorkomplex zu einem attraktiven Anziehungspunkt in der Region.

Mit Stand Ende 2015 konnten bislang 97 Vogelarten
in diesem Kultur­landschaftsausschnitt bereits nachgewiesen werden.

Das vorhandenssein verschiedenster Tierarten und deren unterschiedliche Ansprüche im Jahres­verlauf erfordern einen sorgsamen Umgang mit den vorhandenen Lebens­räumen.
Dazu zählt auch die Einhaltung von absoluten Ruhezonen in bestimmten Teile und zu bestimten Zeiten.
Auch touristisch ist das Moor erschlossen und entwickelt sich zu einem Geheimtipp. Idyllische Landschaft, entstanden aus einem Fichtenforst und noch weiter im Entstehen.  

Heidschnucken

Als Versuch wird die Beweidung der ehemaligen Fichtenforstflächen mit Heidschnucken geführt. Nach der ersten Periode ist ersichtlich, das fast wie erwart vor allem Binsen wie Blaugrüne-Binse (Juncus inflexus), Flatter-Binse (J. effusus), Wald-Simse (Scirpus sylvaticus), Rasenschmiele (Deschampsia cespitosa, wird nur oberflächlich angeknappert), Wiesensegge (Carex nigra) und Schnabelsegge (C. rostrata) verschmäht werden.


Was dazu führ das diese Bereiche im Herbst mit abgestorbenen Pflanzenmaterial bedeckt sind und dadurch das Wachstunm gerades dieser Pflanzen gefördert wird. Vor allem die Wald-Simse, eine ausdauernde, lange Ausläufer bildende Pflanze breite sich auf den ständig durchsickerten, teils lehmigen,  nährstoffreichen Böden aus (Übergang zum Torf).

Um das Aufkommen anderer Arten zu ermöglichen wird jetzt  jedenfalls das nicht gefressene Material mal abgeräumt. Dann gibt´s wieder mehr Licht am Boden.

Projektleitung
Gemeinde Kulm am Zirbitz & Technisches Büro für Ökologie Hochleitner, Steirische Landesvogelschutzwarte

Partner, Kooperationen
Manfred Höferer, Fam. Rieberer vlg. Schleifer
Dr. Peter Sackl, Tina Petras-Sackl, Gitta Rosian, Josef und Gerd Spreitzer, BIRD-LIFE Steiermark


 
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