Alpenbock (Rosalia alpina) - NATUR und LAND

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Alpenbock (Rosalia alpina)

Projekte

Alpenbock NATURA 2000

Mit dieser Europaweit geschützten Tierart verbindet mich eine lange Geschichte. Bereits 1995 machte mich Dr. Karl Adlbauer (ehem. Leiter Abt. für Zoologie am Landesmuseum Joanneum) auf die prächtige Tierart aufmerksam. Seit dem habe ich zahlreiche Standorte in der Steiermark besucht und mit den graublauen Käfern Stunden und Tage verbracht.
Mit der Bergwacht Weiz wurden bereits in den 1990er Jahren erste Lehrexkursionen durchgeführt, zumal die BergwächterInnen in ihrem Gebiet ja mit Alpenböcken oft geradezu verwöhnt werden.

Die Situation des Alpenbockes in Österreich ist inadäquat also "unzureichend". Das geht zumindest aus dem Bericht an die Europäischen Kommission aus dem Jahre 2007 hervor
(Report on the main results of the surveillance under article 11 for annex II, IV and V species, Annex B)

Alpenbock
Botschafter des Waldes

Vielfalt Leben hat den Alpenbock zum Botschafter des Waldes erkoren. Wir möchten mit unserem Aufruf diese Initiative und vor allem natürlich so viele  Alpenböcke wie möglich unterstützen.

Zusammen mit den Waldbewirtschaftern sorgen wir an geegneten Stellen dafür dass von Ihnen gesponsertes Totholz dem Alpenbock zur Verfügung steht.

Fühler mit feinen Häärchen besetzt sind die Fühler. An den dunklen Stellen sind diese büschelig (zur Vergrößerung anklicken) angeordnet.


Fallen Holzstöße aus Buchenholz üben ebenso wie Totholz im Wald eine Anziehungskraft auf den Alpenbock aus. Derart in einem Verbreitungsgebiet gelagertes Buchenholz ist für den Alpenbock jedoch eine Falle.
Das Holz wird abtransportiert und mit ihm die unterschiedlichen Entwicklungsstadien des Käfers. Seine Entwicklung im Holz dauert drei Jahre. Mit Fangholzstämmen könnte hier eine Besserung erreicht werden.

Leben schenken mit dem

infozentrum
gutenberg-raabklamm


Verwendungszweck
Buchen-Totholz Alpenbock
Raiffeisenbank Passail
IBAN: AT29 3828 2001 0200 5361

BIC: RZSTAT2G282

Ihre Spende wird zu 100% für den Ankauf von Buchenholz verwendet. Das Holz oder auch ganze Bäume bleiben bis zur vollständigen Verrottung an Ort und Stelle.

Bitte geben Sie Namen und Anschrift ggf. E-mail an, wir senden Ihnen umgehend eine Bestätigung für Ihren gespendeten Beitrag zu. Auch informieren wir Sie dann über die Lokalität ihrer Patenschaft und über die Beobachtungen.


Für das infozentrum-raabklamm:
Franz Schlögl (Leiter Stmk. Berg- und Naturwacht Weiz) und
Mag. Peter Hochleitner (Steirische Landesvogelschutzwarte).

Verbreitung in der Steiermark
Wenngleich in den letzten 15 Jahren das Verbreitungbild in der Steiermark wesentlich erweitert werden konnte, so ist die Situation für den Alpenbock nicht überall gleich und gut.

Vom Zeitpunkt her wären nun Untersuchungen sinnvoll, zumal die Auswirkungen der Stürme evaluiert werden könnten. Leider wurde in vielen Gebieten die Situation nicht genutzt und Bruchholz wurde wohl abgeräumt. Gerade abgebrochene Bäume, also vertikales Totholz, haben große Anziehungskraft. Man hätte für viele Jahre im voraus hervorragende Bedingungen schaffen können.


Mühlbachgraben, Hörgasgraben und angrenzende Gebiete (insgesamt großer und seit langem beständiger Verbreitungsraum), Raabklamm, Zetzgebiet (seinerzeit schlechte Voraussetzungen), Schneeberg/Rax, Altauseersee, Gesäuse, Salzatal, Leopoldsteinersee.

Hinzu kommt eine noch nicht kontrollierte Sichtmeldung aus dem Murtal!! Auf diese bin ich im nächsten Sommer besonders gespannt. Verraten wird der Standort nocht nicht.

Spannend ist auch das Gebiet um den Altausseer See.

Orchideen-Buchenwald

ein Lebensraum vom Alpenbock
Im Zetzgebiet galt der Alpenbock als verschwunden. Letzte Beobachtungen resultiereten aus den 196oer und 70er Jahren. Auch hier konnte der Alpenbock wieder nachgewiesen werden.

P. Hochleitner 2012

 
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