Alpine pastures - ALPA - NATUR und LAND

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Alpine pastures - ALPA

Projekte

Weidemanagement im alpinen Bereich

Mi Anfang September wurde das Technische Büro für Ökologie Hochleitner vom Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen beauftragt das ETZ (Europäische Territoriale Zusammenarbeit) Projetk ALPA (Alpine pastures) Nachhaltiges Almmanagement in Schutzgebieten durchzuführen. Das Projekt beinhaltet die Revitalisierung von Almflächen sowie die Themenbereiche Wasser- und Abwasser, Energieversorgung vor Ort und touristische Aspekte. Projektpartner sind unter Anderem der Nationalpark Triglav, Nationalpark Nockberge und das Almenland.

Nachhaltiges Almmanagement in Schutzgebieten

30 SchülerInnen der Neuen Mittelschule Neumarkt statteten der Weiten Alm am Zirbitzkogel einen Besuch der besonderen Art ab. Nicht nur zur Besichtigung oder um einen schönen Tag zu verbringen, sondern um aktiv zu helfen, Futterflächen für Weidetiere zurück zu erobern und so die Arbeitswelt rund um das Thema Almwirtschaft aber auch ökologische Zusammenhänge kenn und verstehen zu lernen.

Nachhaltiges Wirtschaften ist das Ziel des ETZ (Europäische Territoriale Zusammenarbeit)Projektes ALPA, das derzeit im Naturpark läuft und vom TB für Ökologie Peter Hochleitner (Mariahof, Landesvogelschutzwarte) mit Dr. Michael Machatschek im Auftrag des Naturparkvereines in zwei Bereichen am Zirbitzkogel umgesetzt wird. Themen wie Energie, Wasser und vor allem weidewirtschaftliche Aspekte sind Schwerpunkte dieses mit Projektpartnern aus Slowenien, Kärnten und der Steiermark durchgeführten Almprojektes.

„wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den GrundeigentümerInnen/ BewirtschafterInnen – von Anfang an werden alle Maßnahmen zusammen mit den BewirtschafterInnen vor Ort entwickelt und danach umgesetzt. Wir wollen Denkprozesse initiieren, „altes Wisssen neu entfachen", den an die natürlichen Gegebenheiten angepassten Umgang mit den Nutzflächen forcieren. Es sind ja auch die LandwirtInnen die danach weiterarbeiten müssen. Almen erfüllen eine Vielzahl an Funktionen für deren Aufrechterhaltung eine entsprechende Beweidung erforderlich ist. Es sind aber auch äußerst sensible Bereiche. Sorgsamer Umgang ist deshalb von großer Bedeutung. Nicht nur Talbereiche auch Almen werden vor zunehmender Intensivierung nicht mehr verschont. Die Flächen, es wurden rund 4 ha bearbeitet, können und sollen in Folge auch besichtigt werden, vorgesehen ist dies im Juni des nächsten Jahres."

Hier ist wirklich Natur lesen angesagt. Denn nicht alles wird um geschnitten. Hier leben ja auch Wildtiere, die Verstecke brauchen und Beeren oder Knospen zum Essen. Birkhühner zum Beispiel leben hier in der Kampfwaldzone. Weiter oben in den baumlosen Regionen lebt dann das Schneehuhn.

Peter Hochleitner 2012

ALPA Alpine pastures


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü